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Italien / Tirol: Hüttenwanderung in den Dolomiten / Rosengarten
Abwechslungsreiche
Bergwandertour für 5 bis 7 Tage mit Übernachtung in den Berghütten. Die Routen
können variabel gestaltet werden, für Geübte sind Abstecher empfehlenswert.
Die heißesten Sommermonate sollten aufgrund der großen Hitze vermieden werden.
Die Preise der Berghütten liegen über dem Niveau der deutschen und österreichischen
Pendants! Nichtsdestotrotz ist diese Region mindestens einen Besuch wert. Wie
immer in den Bergen ist auf eine gute Ausrüstung zu achten .
Wanderführer - Empfehlung
(Link
zu Amazon.de)
Dolomiten
- Rosengarten mit Seiser Alm, Schlern, Langkofel- und Sellagruppe
von Hansjoerg Hager
erschienen im Bergverlag Rudolf Rother
München
Sehr guter Führer, auf Anhieb etwas kompliziert aufgebaut. Doch ist das Prinzip
erst verstanden läßt sich jede gewünschte Tour in der Gegend sehr gut zusammenstellen.
Die angegebenen Wanderzeiten sind durchaus realistisch!
Die
Tour
1. Tag (Frommeralm - Kölner Hütte - Vajolet-Hütte; ~ 3 Std.)
Von der Frommeralm kann, um Zeit zu sparen, der Sessellift direkt zu
Kölnerhütte benutzt werden. Aber auch der Aufstieg zu Fuss Vom Nigerpaß aus
ist möglich (etwa 3 Stunden zusätzlich). Wer noch am Tag der Anreise aufsteigen
möchte, sollte sich nicht zieren die Seilbahn zur Kölnerhütte (2337 m) zu
benutzen. (vorher telefonisch nach den Betriebszeiten erkundigen). Von dort
aus geht es, nach einem kurzem, aber heftigem Aufstieg über
das Tschagerjoch (2630 m),zur Vajolet-Hütte (2243 m). Wie auf dem Bild (gibts
nur im Grafikbereich) zu sehen ist, muß kurz vor der Hütte eine steiler Anstieg
erklommen werden.
Plattkofelhütte: etwa 60 Schlafplätze, Übernachtung ca. 35 DM (mit Dusche!!), gute Hütte, neu ausgebaut; Geöffnet Mitte Juni bis Oktober; Hirtenmakkaroni probieren!
3.
Tag (Plattkofelhütte - Sellajoch - Langkofelhütte - Plattkofelhütte;~ 6-7 Std)
Von der Plattkofelhütte geht es auf dem Fr. - August -Weg zum Sellajoch
(2 Std). Mit jedem Schritt nähert man sich den Neckermännern (Tagesausflüglern
in Turnschuhen). Am Sellajoch schließlich wird es fast eng - vor lauter Touristen.
Nichts wie durch rund um den Langkofel weiter zur Langkofelhütte ( ~2 Std).
Dabei wandelt sich die Landschaft vielfältig, zunächst die “steinerne Stadt”
dann in einen grünen Wald in tiefem Grün mit eine Art Heidekraut. Wer will kann
die Langkofelhütte links liegen lassen und weiter um den Langkofel herum zurück
zur Plattkofelhütte laufen. Wir machen aber den kurzen Abstecher über einen
steilen Aufstieg zur Langkofelhütte (2252m). Dort teilt sich unsere Gruppe:
die schwächeren um den Plattkofel herum (2 Std), die starke Truppe über den
Plattkofel, den O. Schuster - Steig zur Plattkofelhütte zurück (3 Std.). Dieser
Klettersteig sollte nur von Geübten mit Klettersteigausrüstung begangen werden
und auch das nur bei gutem Wetter. Der Steig ist teilweise nicht gesichert!
Aber für den Mutigen bietet er eine tolle Entlohnung der Mühe.
4.
Tag (Plattkofelhütte - Durontal - Duronpaß - Antermojahütte - Antermojapaß -
Grasleitenpaßhütte - Grasleitenhütte; 6 Std.)
Von der Plattkofelhütte geht es im steilen Abstieg in etwa 1,5 Std zum
Rif. Micheluzzi (etwa 1900m) von dort das Durontal aufwärts bis sich nach links
der Weg über den Duronpaß (2282m) zur Antermojahütte abzweigt. Anfangs geht
es durch grüne Wiesen doch schließlich wandelt sich das Bild und der typische
graue Fels bestimmt das Bild. Bei schönem Wetter steht die Hitze fast unerträglich
über dem Stein. Gut 200 Höhenmeter nach dem Paß und etwa 2 Std vom Tal entfernt
ist schließlich die Antermojahütte (2496m) erreicht. Von dort aus geht es über
einen deftigen Aufstieg zum Antermojapaß (herrlicher Ausblick), dann weiter
zur bereits bekannten Grasleitenpaßhütte. Schließlich folgt noch der Abstieg
bis zur Grasleitenhütte (2129m).
Variante: Von der Antermojahütte zunächst den gleichen
Weg bis zur Grasleitenpaßhütte, doch dann Richtung Süden über die Vajolett -
hütte die Rotwand entlang zur Rotwand - Hütte, dann weiter zur Paolinahütte
und schließlich zur Kölner Hütte, dem Ausgangspunkt zurück.
Oder: Von der Antermojahütte über den die Larsecgruppe evtl mit Abstecher
über den Klettersteig beim Scalettepaß dann durch das Vajolettal an der Gardeccia-Hütte
vorbei an der Rotwand entlang wie beschrieben.
Grasleitenhütte malerisch gelegene urige Hütte mit
netter Bewirtung, etwa 90 Schlafplätze; geöffnet Ende Juni bis Ende September;
Telefon 0471 - 642103
5. Tag (Grasleitenhütte - Tschamintal - St. Zyprian, 3 Std)
Der Abstieg bietet keine Schwierigkeiten, führt durch das wunderschöne
Tschamintal über die Tschamin Schwaige bis nach St. Zyprian.
Empfehlung: Einkehr in der Gaststätte Tschamin Schwaige zum Abschluß.(frische
Forellen, toller Frucht-Joghurt-Becher)