Italien / Tirol: Hüttenwanderung in den Dolomiten / Rosengarten
Abwechslungsreiche
Bergwandertour für 5 bis 7 Tage mit Übernachtung in den Berghütten. Die Routen
können variabel gestaltet werden, für Geübte sind Abstecher empfehlenswert.
Die heißesten Sommermonate sollten aufgrund der großen Hitze vermieden werden.
Die Preise der Berghütten liegen über dem Niveau der deutschen und österreichischen
Pendants! Nichtsdestotrotz ist diese Region mindestens einen Besuch wert.
Wie immer in den Bergen ist auf eine gute Ausrüstung zu achten .
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Plattkofelhütte: etwa 60 Schlafplätze, Übernachtung ca. 35 DM (mit Dusche!!), gute Hütte, neu ausgebaut; Geöffnet Mitte Juni bis Oktober; Hirtenmakkaroni probieren!
3. Tag (Plattkofelhütte - Sellajoch - Langkofelhü
tte - Plattkofelhütte;~ 6-7 Std)
Von der Plattkofelhütte geht es auf dem Fr. - August -Weg zum Sellajoch
(2 Std). Mit jedem Schritt nähert man sich den Neckermännern (Tagesausflüglern
in Turnschuhen). Am Sellajoch schließlich wird es fast eng - vor lauter Touristen.
Nichts wie durch rund um den Langkofel weiter zur Langkofelhütte ( ~2 Std).
Dabei wandelt sich die Landschaft vielfältig, zunächst die “steinerne Stadt”
dann in einen
grünen Wald in tiefem Grün mit eine Art Heidekraut. Wer will kann die Langkofelhütte
links liegen lassen und weiter um den Langkofel herum zurück zur Plattkofelhütte
laufen. Wir machen aber den kurzen Abstecher über einen steilen Aufstieg
zur Langkofelhütte (2252m). Dort teilt sich unsere Gruppe: die schwächeren
um den Plattkofel herum (2 Std), die starke Truppe über den Plattkofel, den
O. Schuster - Steig zur Plattkofelhütte zurück (3 Std.). Dieser Klettersteig
sollte nur von Geübten mit Klettersteigausrüstung begangen werden und auch
das nur bei gutem Wetter. Der Steig ist teilweise nicht gesichert! Aber für
den Mutigen bietet er eine tolle Entlohnung der Mühe.
4.
Tag (Plattkofelhütte - Durontal - Duronpaß - Antermojahütte - Antermojapaß
- Grasleitenpaßhütte - Grasleitenhütte; 6 Std.)
Von der Plattkofelhütte geht es im steilen Abstieg in etwa 1,5 Std zum
Rif. Micheluzzi (etwa 1900m) von dort das Durontal aufwärts bis sich nach
links der Weg über den Duronpaß (2282m) zur Antermojahütte abzweigt. Anfangs
geht es durch grüne Wiesen doch schließlich wandelt sich das Bild und der
typische graue Fels bestimmt das Bild. Bei schönem Wetter steht die Hitze
fast unerträglich über dem Stein. Gut 200 Höhenmeter nach dem Paß und etwa
2 Std vom Tal entfernt ist schließlich die Antermojahütte (2496m) erreicht.
Von dort aus geht es über einen deftigen Aufstieg zum Antermojapaß (herrlicher
Ausblick), dann weiter zur bereits bekannten Grasleitenpaßhütte. Schließlich
folgt noch der Abstieg bis zur Grasleitenhütte (2129m).
Variante:
Von der Antermojahütte zunächst den gleichen Weg bis zur Grasleitenpaßhütte,
doch dann Richtung Süden über die Vajolett - hütte die Rotwand entlang zur
Rotwand - Hütte, dann weiter zur Paolinahütte und schließlich zur Kölner Hütte,
dem Ausgangspunkt zurück.
Oder: Von der Antermojahütte über den die Larsecgruppe evtl mit Abstecher
über den Klettersteig beim Scalettepaß dann durch das Vajolettal an der Gardeccia-Hütte
vorbei an der Rotwand entlang wie beschrieben.
Grasleitenhütte malerisch gelegene urige Hütte mit
netter Bewirtung, etwa 90 Schlafplätze; geöffnet Ende Juni bis Ende September;
Telefon 0471 - 642103
5. Tag (Grasleitenhütte - Tschamintal - St. Zyprian, 3 Std)
Der Abstieg bietet keine Schwierigkeiten, führt durch das wunderschöne
Tschamintal über die Tschamin Schwaige bis nach St. Zyprian.
Empfehlung: Einkehr in der Gaststätte Tschamin Schwaige zum Abschluß.(frische
Forellen, toller Frucht-Joghurt-Becher)
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