Geschichte

Präkolonial Kolonialzeit Unabhängigkeit 20. Jahrhundert

Präkolonial

Vor ?000 Jahren

Besiedlung des Kontinents durch Einwanderung aus Asien über die Beringstrasse und Nordamerika

Ab 2000 v. Chr.

Entwicklung der Hochkulturen, die Olmeken, eine Art Mutterkultur,errichten erste pyramidenartige Hügel

Ab 1500 v. Chr.

Olmeken, Monte Alban (Oaxaca) und Maya entwickeln parallel Hochkulturen

250 - 900 n. Chr.

Klassische Epoche der Maya, der "Griechen Amerikas". Um 900 verließen die Amya ihre Städte aus ungeklärten Gründen.

Zapotheken, Tolteken, und Mixteken sind ebenfalls erwähnenswerte Hochkulturen, die z.T. nebeneinader existierten oder sich ablösten

Ab 1200 n. Chr.

Im Westen die Tarasken, deren letzter Herrscher erst durch die von den Spaniern eingeschleppte Pocken starb.

Ab 1300 n. Chr.

Von Norden wandern die Atzteken ein und gründen 1325 Tenochtitlán (heute Mexiko-Stadt). Innerhalb von hundert Jahren unterwarfen sie Tolteken, Mixeken und Zapoteken, sowie viele weitere Völker. Menschenopfer spielten eine große Rolle in der Religion, allein zur Einweihung der Hauptstadt 1487 sollen 20.000 Gefangenen bei lebendigem Leib das Herz entfernt worden sein.

1502 n. Chr.

Montezuma II. wird Regent des Atztekenreiches und baut seine Macht aus.

Kolonialzeit (zurück)

1519 n. Chr..

Hernán Cortés, ein spanischer Offizier landet in Antigua mit 500 Mann. Von Montezuma erhält er viele Geschenke übersandt. Cortés verbündet sich mit den von den Atzteken unterworfenen Völkern und marschiert nach Tenochtitlán. Die Atzteken leisten gar keinen Widerstand, Montezuma läßt sich Widerstandslos als Geisel nehmen.

1520 n. Chr.

Da Cortés nicht die Ermächtigung für seinen Feldzug hat soll Pánfilo de Narváez ihn nach Kuba zurückbringen, doch der wird von den eigenen Leuten verraten, die auf hohen Gewinn hoffen.
Währenddessen kommt es in
Tenochtitlán zum ersten Aufstand, die zurücklassene Besatzung hatte in ein religiöses Zeremoniell eingegriffen. Montezuma wird dabei getötet, seine Bruder führte die Revolten, die SPanier ziehen sich aus der Hauptstadt zurück und erleiden schwere Verluste.

1521 n. Chr.

Mit Verstärkung und nach Belagerung erobern die Spanier die Hauptstadt und töten 100 000 Atzteken. In den folgenden Jahrzehnten wird Mittelamerika brutal erobert. Getötet wude ob mit oder ohne Gegenwehr und die immer dicht folgenden Vertreter der katholischen Kirche kosten wahrscheinlich genausoviele Tote.

Cortés eroberte das riesige Gebiet mit wenigen hundert Mann!

1535 n. Chr.

Der erste Spanische Vize-König Antonio de Mendoza wird ernannt. Durch die massive Einwanderung von spanischen Männern entsteht die grosse Gruppe der Mestizen (heute bis zu 80% der Bevölkerung)

bis 1800 n. Chr.

Das neue Reich dehnt sich aus bis es Kalifonrien, Arizona, Neu-Mexiko und texas einschließt.

Unabhängigkeit (zurück)

1808 n. Chr.

Spanien wird von Napoleon erobert, dadurch und durch den EInfluß der Aufklärung kommt es auch in Mexiko zu Umsturzbewegungen

1810 n. Chr.

Am 15.09. wird die Unabhängikeit ausgerufen. ELf Jahre soll der folgende Bügerkrieg dauern.

1813 n. Chr.

Erste Mexikanische Nationalversammlung.
Doch das Ende des Kreiges ist noch weit entfernt, ein Sieger nicht abzusehen.

1821 n. Chr.

Mit dem Abkommen von Cordoba wird Mexiko unabhängig. Iturbe, Angehöriger der kreolischen Oberschicht läßt sich zum Kaiser krönen, er ist ein Genger sozialer Reformen. 1823 dankt er wieder ab.

bis 1850 n. Chr.

50 verschiedene Regierungen lösen sich ab.

1845 n. Chr.

Die USA erklären Texas zum Bundesstaat. Mexiko erklärt den Krieg. Die USA gewinnen und annektieren bis 1848 annektieren Kalifornien, Arizona, Neu-Mexiko und Texas.

1858 n. Chr.

Benito Juárez wird zum Präsidenten gewählt und leitet zahlreiche einschneidende Reformen ein.

1863 n. Chr.

Die Konserativen Gegner holen die Franzosen ins Land, diese besetzen Mexiko. Maximilian von Habsburg wird neuer Kaiser. 1867, nach dem Sieg Juárez wird er hingerichtet (nach einer Volksabstimmung)

1877 n. Chr.

Porfirio Díaz putscht sich an die Macht. Unter seiner Herrschaft blüht die Wirtschaft, doch die Ausbeutung auch.

20. Jahrhundert (zurück)

1910 n. Chr.

Nach Präsidentschaftswahlen und anschließendem Bürgerkreig wird Díaz abgelöst. Das Land versinkt im Bürgerkrieg.

1920 n. Chr.
Alvaro Obrégon wird Präsident und setzt Landreform und soziale Projekte durch.

1924 n. Chr.

Reformen des neuen Präsidenten Calles gegen die katholische Kirche führen zu Aufständen

1929 n. Chr.

Calles gründet die Partei der institutionalisierten Revolution. Die bis 2000 (!) regiert.

1934 n. Chr.

Präsident Cárdenas, verbessert die Situation der Arbeiter und Kleinbauern. Er enteignet die amerikanischen und britischen Erdölgesellschaften.

1946 n. Chr.

Unter Miguel Alemán blüht die Wirtschaft auf.

1968 n. Chr.

Olympische Spiele, bei einer Demonstration werden 250 Personen von der Polizei getötet

1970 n. Chr.

Fußballweltmeisterschaft

1980 n. Chr.

Erdöl beschert Milliardengewinne, doch der Preiseverfall der folgenden Jahre zerstört die Hoffnungen. Korruption, Auslandsverschuldung und Inflation erschüttern in den folgenden Jahren das Land

1985 n. Chr.

min. 10 000 Menschen sterben in Mexiko-Stadt durch ein schweres Erdbeben

1988 n. Chr.

Carlos Salinas de Gortari wird Präsident, wahrscheinlich siegt er nur durch die Wahlfälschung seiner Partei

1994 n. Chr.

NAFTA, die amerikanische Fraihandelszone tritt in Kraft

Im Chiapas beginnen die Aufstände der Zapatisten.

Die mexikanische Währung bricht zusammen.

1996 n. Chr.

Rebellenaufstände in fünf Bundesstaaten

1997 n. Chr.

paramilitärische Truppen ermorden 45 Tzotzil-Indianer, die meisetn davon Frauen und Kinder

2000 n. Chr.

Nach über 70 Jahren wird die PRI als Regierungspartei abgelöst. Ihr Kandidat Labastida unterliegt dem Kandidaten der PAN Vicente Fox.

2001 n. Chr.

Verhandlungen mit den Zapatisten führen zu mehr Rechten für die Indianer