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Choroico, die gefährlichste Straße der Welt und der Chorotrail
Wertung: 5 von 5

(Hinweis: Fehlen Ihrer Meinung nach wichtige Hinweise? Sehenswürdigkeiten? Irgendetwas anders? Schreiben Sie uns und wir nehmen Ihren Vorschlag mit auf!)

Im April 2003 soll sie fertig sein: die neue Straße nach Choroico. Dann endet wahrscheinlich der Mythos der gefährlichsten Strasse der Welt La Paz - Choroico. Steil am Abhang, der erst 800 m tiefer endet, windet sich die Straße von fast 5000m hinunter auf 1715m in das malerisch gelegene Choroico. Selbst im sicheren Microbus (Einheimische rieten uns dringend keinen großen Bus zu nehmen, da es etwa einmal die Woche zu Unfällen käme) bleibt einem fast der Atem weg, wenn mann sich fragt ob jetzt wirklich noch alle 4 Räder Kontakt zur Strasse haben. Die Ausblicke, die sich Auftun sind mindestens genauso atemberaubend: Hohe Wasserfälle stürzen auf die Strasse, alle erdenklichen Vegetationszonen werden durchquert, von karg bis üppig-tropisch.

Das besondere Erlebnis ist die Wandertour entlang dem alten Inkapfad, der sogenannte Chorotrail. Wer irgend die Möglichkeit hat sollte sich dieses Naturerlebnis nicht entgehen lassen. Zeit ist eine Grundvoraussetzung: in drei Tagen kann man ihn angeblich durchlaufen, fünf Tage wären weitaus besser. Auf jeden Fall ein Zelt mitnehmen (Ausrüstung kann auch in La Paz gemietet werden – die Qualität läßt aber meist zu wünschen übrig). Auch sauberes Wasser (Wasserfilter und/oder -tabletten mitnehmen) und Nahrung sollte mitgenommen werden. Der Weg führt an steilen Abhängen über Hängebrücken auf dem noch gut erhaltenen Inkapfad ins Tal. Es empfiehlt sich dringend in der Trockenzeit zu gehen. Auch die hohe Ausgangshöhe von fast 5000m sollte bedacht werden, daher unbedingt vorher einige Tage an die Höhe gewöhnen!

In Choroico selbst kann man hauptsächlich eines: Entspannen! Wer immer den Chorotrail geht sollte 2-3 Tage hier in eines der guten aber nicht teuern Hotels mit Pool und Sauna investieren. Und dann Ausblick und Geschafftes genießen!