Salar de Uyuni ![]()
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Wertung: 5 von 5
(Hinweis: Fehlen Ihrer Meinung nach wichtige Hinweise? Sehenswürdigkeiten? Irgendetwas anders? Schreiben Sie uns und wir nehmen Ihren Vorschlag mit auf!)
Der
größte Salzsee der Anden, siebzehnmal größer als der Bodensee.
In Wabenform kristallisiert das Salz an der Oberfläche. Tief unten ist
immer noch Wasser, es dringt nach oben, verdunstet und sorgt so für die
immer frischen Muster. Weisses Salz, wohin man blickt bis über den Horizont
hinaus. Inmitten dieses Salzsees liegt die Isla de Pescada, die Fischinsel.
Grün durch die vielen Kakteen, ein ins Auge stechender Kontrast.
Die Salar-Tour durchzuführen
ist ein unbedingtes muß für Bolivienreisende. Die Eindrücke
dieser Tour wird man nicht so schnell vergessen. Zuerst der Salaran sich, das
Salzhotel (nicht unbedingt das Highlight), dann der Besuch der Isla Pescada.
Die
Jeeps der Touranbieter liefern sich mitunter ein Wettrennen über Salz oder
Dreckpiste. Weiter geht es, Richtung Chile, an ständig wechselnden eindrucksvollen
Bergpanoramen vorbei. Wer noch keinen violettfarbenen Berg gesehen hat wird
es hier tun. Oder den Cerro de Siete Colores, ein Farbspiel aus 7 verschiedenen
Rot und Brauntönen. Dann seltsame Felsformationen, ausgewaschen in der
Urzeit, zum Erklimmen und als Fotoobjekt hervorragend geeignet. Weiter zu blauen,
grünen, himmelblauen, roten und noch andersfarbigen Lagunen mit zum Teil
hunderten von Flamingos (!) in ihnen watend. Nachts in 4300m Höhe den einzigartigen
Sternenhimmel genießen. Morgens früh aufbrechen um die Geysire zusehen
und in warmen Thermalquellen im Naturbasin zu baden. Schließlich
wieder Lagunen und farbschillernde Berge, zum Teil schneebedeckte Vulkankegel...

Die 3 oder 4 Tagestour
(der Tag länger erlaubt eine weniger strapaziöse Rückfahrt) läßt
sich von Uyuni aus buchen, am besten einen Tag vor Beginn. Wir sind mit Relitours
gut gefahren, am besten wird sein andere Reisende, die es in Uyuni zuhauf gibt,
nach Ihren Erfahrungen zu fragen. Essen und Unterkunft sind im Preis enthalten,
entspricht nicht immer europäischen Standard. Die Unterkunft in San Juan
(1. Tag) war in Ordung (6-Personen-Zimmer), die an der Roten Lagune war eine
Katastrophe. Unbedingt eigenen Schlafsack mitnehmen. Am 3. Tag auf einen frühen
Aufbruch drängen und nicht zulange an den Geysiren aufhalten, dafür
mehr das warme Thermalbad genießen, denn wenn erst alle Jeeps dort angekommen
sind wird es voll. Die Höhe, von bis zu 5000m, macht vielen zu schaffen,
am besten vorher einige Tage daran gewöhne
n.
Am Südpunkt der Tour kann man praktischerweise nach Chile weiterreisen, interessant vor allem wenn Chile sowieso noch auf dem Reiseplan steht.