Präkolonial Kolonialzeit Unabhängigkeit 20. Jahrhundert
| Vor ?000 Jahren |
Besiedlung des Kontinents durch Einwanderung aus Asien über die Beringstrasse und Nordamerika |
| 1200 - 1400 n. Chr. |
In Peru entwickelte sich die Kultur der Inka. |
| 1450 - 1532 n. Chr. |
Die Inka stoßen gegen Süden vor, wo sie auf die Mapuche (oder Araukaner) treffen, die ihnen erbitterten Widerstand leisten. Die Grenze des Maule-Flusses können sie nicht dauerhaft überschreiten. |
| Kolonialzeit (zurück) |
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| 1527 n. Chr. |
Der Inka Huayna Kapak wird Opfer der durch die Spanier und Portugiesen eingeschleppten Pockenseuche. In den Folgejahren liefern sich die zwei Söhne, Atahualpa und Huaskar einen Bürgerkrieg um die Nachfolge. |
| 1532 - 36 n. Chr. |
Atahualpa konnte den Bürgerkrieg für sich entscheiden, während der Feier zur Inthronisierung nahmen ihn die spanischen Konquista Francisco Pizarro und Diego de Almagro in einem Handstreich vor 40 000 Mann seiner Armee gefangen. Den 180 Spaniern wurde ein Palast voller Gold für die Freiheit des Inkas versprochen, die Spanier nahmen gerne das Gold aber töteten den Inkakönig trotzdem. Mit dem Tod Atahualpas war das Ende der Inkas besiegelt. Die beiden Konquista kamen wenig später wegen Streitigkeiten der Landverteilung untereinander ums Leben. |
| 1536 n. Chr. |
Erste Expedition der Spanier durch Diego de Almagro in den Norden Chiles. Im Laufe der Eroberung duch die Spanier wurde der weit überwiegende Teil der Indianer ausgerottet, auch durch die eingeschleppten Krankheiten. |
| 1541 n. Chr. |
Zweite Expedition durch Pedro de Valdivia. Im selben Jahr erfolgte die Stadtgründung Santiagos. Weitere Stadtgründungen folgten. Die Mapuche konnten weiter in den Süden bis zum BioBio-Fluss zurückgedrängt werden. Allerdings machte ihr Widerstand den Spaniern schwer zu schaffen, viele Neugründungen bestanden nur wenige Jahre. Der Widerstand der kriegerischen Mapuche sollte noch dreihundert Jahre andauern. |
| 17. & 18. Jhdt. |
Die Politik Spaniens, die Indianerkriege gegen die Mapuche, und der Piratenkrieg an der Küste behinert die Entwicklung Chiles. |
| Unabhängigkeit (zurück) |
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| 1810-18 n. Chr. |
Beginn des Unabhängigkeitskrieges, insbesondere unter Bernardo O'Higgins, ganz Südamerika kämpfte um die Unabhängigkeit im Laufe dieser Jahre. |
| 1818 n. Chr. |
am 12. Februar, nach langen, blutigen Kämpfen, konnte die Unabhängigkeit erklärt werden. In den folgejahren konnte Chile relativ zügig eine stabile Republik aufbauen. |
| 19. Jhdt. n. Chr. |
Durch die Salpetervorkommen in der Atacamawüste ermöglicht den wirtschaftlichen Aufschwung |
| 1879-84 n. Chr. |
Im Salpeterkrieg gegen Peru und Boliven konnte Chile das Land nach Norden entscheidend vergrößern, Bolivien verliert seinen einzigen Meerzugang und Chile gewinnt das weltweite Salpetermonopol. |
| 1890er n. Chr. |
kurze aber sehr blutige Bürgerkriege zwischen den herrschenden Großgrundbesitzern und den neureichen Minenbesitzern sowie der erstarkten Arbeiterklasse |
| 20. Jahrhundert (zurück) |
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| 1940-60er n. Chr. |
dringend nötige Sozialreformen wurden durchgeführt, stoßen aber auf heftigen Widerstand |
| 1970-3 n. Chr. |
Unter dem demokratisch gewählten Sozialisten Salvador Allende soll der Staat im sozialistischen Sinne umgestaltet werden, der Kupferabbau und andere Wirtschaftzweige werden verstaatlicht. Allende besitzt nicht den notwendigen Rückhalt im Parlament, die "besitzende" Schicht leistet Widerstand, ebenfalls die nordamerikanischen Konzerne. |
| 1973 n. Chr. |
Am 11. September putscht General Augusto Pinochet und seine Armee, der demokratisch gewählte Allende kommt (wahrscheinlich Selbstmord) ums Leben. Bereits im Vorfeld spielte der US-Geheimdienst CIA eine Rolle bei der Destabilisierung des Landes. Mitten im kalten Krieg war ein sozialistischer Staat in ihrer Einflusssphäre nicht tolerierbar. |
| 1974 n. Chr. |
Pinochet wird Staatschef. Das Regime eines Diktators wird errichtet, tausende Menschen werden ermordet, verhaftet und gefoltert, viele Chilenen gehen ins Exil. Wirtschaftlich setzt Pinochet, ganz im Interesse der US-Konzerne auf Liberalisierung, daraufhin wird die Soziale Schere im Land größer. |
| 1980 n. Chr. |
Eine neue Verfassung wird erarbeitet, sie soll die Macht der Militärs sichern und gilt mit Abänderungen bis heute. |
| 1988 n. Chr. |
Nach einer relativ knappen Volksabstimmung kann Pinochet nicht wie geplant seine Amtszeitum weitere 8 Jahre verlängern. Als Militärchef bleibt er aber weiterhin im Amt. |
| 1990 n. Chr. |
Demokratisch gewählter Präsident wird Patricio Aylwin (Christdemokrat) |
| 1998 n. Chr. |
Im März tritt Pinochet als Heereschef ab. im Oktober wir er in England aufgrund eines Haftbefehls aus Spanien verhaftet, er soll am Tode von Spaniern während seiner Diktatur schuld sein. Nach zwei Jahren Hausarrest wird er 1990 aus gesundheitlichen Gründen nicht ausgeliefert und er kann nach Chile zurückkehren. Wo ihm nun ebenfalls der PRozess gemacht werden soll. 2002 wird er für nicht prozessfähig erklärt. |
| 2000 n. Chr. |
Ricardo Lagos (Sozialist) löst den bisherigen, christdemokratischen PRäsidenten ab. |