Chiloé - die
sanfte Insel ![]()
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Wertung: 3 von 5
(Hinweis: Fehlen Ihrer Meinung nach wichtige Hinweise? Sehenswürdigkeiten? Irgendetwas anders? Schreiben Sie uns und wir nehmen Ihren Vorschlag mit auf!)
215 km lang und maximal
80 km breit ist die Insel Chiloé unterhalb von Puerto Montt. Eine Grüne
Insel die einen etwas an Irland erinnert - hier gibt es keine hohen Berge, entlang
der Panamericana nur Wald, Wiesen und Viehwirtschaft. Die
Bevölkerung
hier hat einen indigenen Einschlag, im Gegensatz
zu dem naheliegenden Festland haben die Indianer hier keinen Widerstand geleistet,
die Siedlungen hier waren daher dauerhafter und sind älter als im Rest
Südchiles.
Freundlich sind sie,
die Einwohner Chiloés und hilfsbereit. Den Reiseführern kann man
entnehmen, daß das Verhältnis der Inselbewohner
zum Festland
zwiespältig ist, und tatsächlich bemerkt man mit etwas Willen einige
Unterschiede. Der Reisende sollte das Nationalgericht "Curanto" probieren,
eine herzhafte Mischung aus allem Was die Insel so zu bieten hat. Auch bietet
es sich an die Artesaniamärkte (besonders den in Dalcahue) zu besuchen
und günstig Mitbringsel zu erstehen.
Ancud
ist die sympathische Stadt im Norden.
Die Ruine einer alten Festungsanlage findet man hier (miterbaut von Dänischen
Piraten, die hier wenige Jahre ihren Ausgangspunkt hatten um die Spanischen
Galeonen zu kapern). Im Hafen der Stadt kann man frischen
Fisch in maritimer Atmosphäre
kaufen, in den Fischrestaurants sehr gut essen.
Castro
heißt die Hauptstadt der Insel. Eine Besonderheit bietet die Stadt: an
der Plaza findet man die Kirche "San Francisco" mit hellblauen Türmen.
Am Hafen sind typische Pfahlbauten zu besichtigen.
Quellon ist das Städtchen am Ende der Panamericana. Von hier aus kann man mit der Fähre z.B. nach Chaitén übersetzen. Die Fähre fährt aber nur einmal die Woche, es empfiehlt sich daher Erkundigungen einzuziehen (www.navimag.com)
Parque Nacional Chiloé besitzt lange Sandstrände mit schönen Dünen. Im Sommer scheint er eine Art Treffpunkt chilenischer Studenten zu sein, die an den vielen ausgewiesenen Stellen campieren.